2006-06

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Juni-Treffen 2006

am Mittwoch, 7 Juni 2006 ab 19:00 Uhr

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  1. 1. Adresse:
  2. 2. Workshop xubuntu-Install
    1. 2.1 Quelle
    2. 2.2 Partitionierung

1.  Adresse:

  • Salzenforster Str. 19, 02625 Bautzen
  • Tel. 03591/307210

2.  Workshop xubuntu-Install

2.1  Quelle

  • Download des ISO-Images
  • Wir installieren auf eine leere /dev/hda 160GB

2.2  Partitionierung

xubuntu schlägt vor, per default gleich eine extended Partition über das gesamte Install-Laufwerk anzulegen:

 /dev/hda1       extended           149,05 GB
 /dev/hda5       ext3               243,11 MB         /boot
 /dev/hda6       unbekannt          148,81 GB         lvm

Wir wollen aber nicht nur xubuntu auf der Festplatte testen, sondern auch ubuntu und kubuntu. Deshalb sehen wir drei - oder auch gleich vier root-Partitionen vor und eine gemeinsame Home-Partition.

Den Vorschlag, gleich alles in die Extended Partition zu installieren, übernehmen wir schon mal, aber die Partitionierung darin legen wir neu an - und verzichten auch mal auf LVM?.

 /dev/hda1       extended           149,05 GB

 /dev/hda5       ext3                10 GB         /
 /dev/hda6       ext3                10 GB         -
 /dev/hda7       ext3                10 GB         -
 /dev/hda8       ext3                10 GB         -
 /dev/hda8       ext3               108 GB         /home
 /dev/hda10      ext3                 1 GB         swap

Leider ist der grafische Partitionierer nicht wirklich konsequent logisch und - vor allem - nicht stabil. Jedenfalls bei unserer Testinstallation. Es sah schon fast nach Hardwareproblemen im IDE-Bereich aus. Selbst ein Versuch mit fdisk, die Partitionierung auf der Konsole vorzunehmen, brachte diese in einen instabilen Zustand.

Der gleiche Versuch mit ubuntu-6.06 verlief zwar anders, aber nicht weniger glücklos. Ubuntu scheiterte zwar nicht am Anlegen von Partition und Dateisystemen, dafür aber am Zuweisen der Mountpunkte. Die im vorhergehenden Schritt erstellten Partitionen liessen sich nicht wirklich zuweisen, da für die zunächst festzulegende Rootpartition nur primäre Partitionen in der Pulldownliste zur Verfügung standen.

Einige Versuche, erst die /home und dann die / zu definieren, quittierte der grafische Partitionierer mit einer englischen und recht umfangreichen Fehlermeldung und mit der Bitte um Nachricht an die Bugliste…

Im übrigen war auch die Übersetzung ins Deutsche nicht vollständig, sobald man die vorgeschlagenen Pfade im Installationsablauf verläßt.

Die Lösung (oder besser: der Workaround) bestand in unserem Fall darin, die Festplatte zunächst auf anderem Weg zu partitionieren und mit den Dateisystemen zu versehen (Knoppix winking smiley ). Danach verlief die Installation erfolgreich. Alle verfügbaren Partitionen wurden erkannt und konnten wunschgemäß zugewiesen werden.

Fazit: Ubuntu ist auf gutem Weg. Wer aber z.B. als eingefleischter SuSE-Anwender eine Alternative sucht, die einem auch wirklich nicht mit englischen Fachbegriffen (oder auch nur Buttons) erschreckt, wird wohl noch etwas warten müssen. Jedenfalls wenn er nicht die Standardinstallation durchklickt, sondern individuelle Wünsche während der Installation hat.

Wie es einem bereits vorhandenen System (z.B. aus Redmond) ergeht, haben wir (noch) nicht getestet - die Zeit hat auf Grund der Fehlversuche beim Partitionieren einfach nicht gereicht…