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S.M.A.R.T

Abkürzung für “Self monitoring, analysis, and reporting technology”.

Selbstdiagnose bei Festplatten, um Datenverluste vorzubeugen. Dabei werden Parameter wie Flughöhe der Köpfe, Durchsatzrate, Positionierungszeit und Anzahl der Fehlversuche beim Lesen/Schreiben überwacht.

außerdem:

  • Anzahl der Betriebsstunden
  • Anzahl der Starts / Stops
  • aktuelle Temperatur
  • sowie minimale / maximale jemals gemessene Temperatur

smartctl

auslesen der Infos:

	smartctl -a /dev/hda

ausführlicher Selbsttest:

	smartctl -t long /dev/hda

kurzer Selbsttest:

	smartctl -t short /dev/hda

/etc/cron.weekly

Per Cronjob kann man z.B. einmal pro Woche einen ausführlichen Selbsttest laufen lassen. Die Ausgabe bekommt root als Mail zugesendet, wer sein Mailsystem im Griff hat, kann sich die Mail ja an jeden belibigen Account weiterleiten lassen.

 #!/bin/sh

 if [ -x /usr/sbin/smartctl ]
  then
    /usr/sbin/smartctl -t long /dev/hda >/dev/null
    sleep 30m  # diese Zeit selbst ermitteln!!
    /usr/sbin/smartctl -a /dev/hda
 fi

Zur Erklärung:

Das Script schiebt den Selbsttest an, wartet per sleep einfach eine gewisse Anzahl an Minuten und liest dann das Ergebnis aus.

Mit dem Befehl:

  smartctl -a /dev/hda | grep -B1 “polling time:”

könnt ihr abfragen, wie lange eure Festplatte für den kurzen bzw. langen Test braucht. Rechnet noch fünf Minuten dazu, und setzt das bei sleep ein.

Nachtrag

  • anacron muß installiert sein
  • MTA muß installiert und eingerichtet sein

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